Pep-sy

Schauspiel

Text: Benjamin Blaikner

Angaben zum Stück

Besetzung: 9 Herren, 4 Damen, nach Möglichkeit zusätzlich MusikerInnen, TänzerInnen, Live-Visual Artists
Frei zur Uraufführung

Inhalt

Pep-sy ist ein gesellschaftlicher Querschnitt, ein Status Quo und der Versuch die Widersprüchlichkeiten unseres Lebens in einer Theaterperformance darzustellen.

Gezeigt wird eine in sich geschlossene multimediale Welt, ähnlich einer Insel oder einem Kreuzfahrtschiff, auf der sich mehrere DarstellerInnen, Tänzerinnen und MusikerInnen sowie ein Live Visual Artist befinden. Sie interagieren miteinander und scheuen doch die Kommunikation, brauchen sich und wenden sich ebenso schnell wieder ab. Sie gehen Bündnisse ein, um diese dann wieder zu zerstören, spielen mit Erwartungshaltungen des Publikums, ignorieren es und beziehen es dann doch mit ein.
Pep-sy stellt die Frage, was 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg und 50 Jahre nach der 1968er Bewegung geblieben ist und versucht einen Blick auf unsere europäische (österreichische) Gegenwart zu werfen. Die Pep-sy Welt kann als ein Gesellschaftsspiel (ein Live Role Play) angesehen werden, bei dem jeder der DarstellerInnen über das eigene Leben berichtet, unterstützt durch den Bewegungschor der TänzerInnen, begleitet von Live Musik, bebildert mit Live Projektionen. Ein Gesellschaftsspiel, das kein Spiel mehr ist und doch immer ein Spiel – ein Schauspiel – bleiben muss.
Pep-sy ist immer zu viel oder zu wenig, immer zu laut oder zu leise, immer zu plakativ oder zu subtil und immer ungemütlich. Theorie und Praxis werden einander gegenübergestellt, um im nächsten Augenblick zu verschmelzen, sich zu widersprechen und sich auszulöschen. In der Pep-sy Welt ist jeder auf sich gestellt und trotzdem funktioniert sie nur Dank eines großen Ganzen, dank eines starken Ensembles: „Wir sind individuell“. Philosophische Theorien prallen auf Rap à la Yung Hurn, Armut auf Überfluss, Tiefgang auf Oberflächlichkeit.

„Nein, es ist nicht cool, aber wir mögen das, ja genau das, Pep-sy, was heißt mögen, wir lieben es. Dieses kleine globale Dorf, in dem alles möglich scheint. Vom Tellerwäscher zum Waschbär mit nur einer Schönheitsoperation. Leider geil.“

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